bilden den Grundstock an Basiswissen auf das Alaska Winter stets zurückgreifen kann, wann immer es um Musik geht. Als Sänger, Songschreiber und Bassist brachte er es in den 80er und 90er Jahren auf einige hundert Konzerte und veröffentlichte mehrere Alben - sowohl beim Indie- als auch beim Major-Label.
war für den bekennenden Autodidakten Alaska Winter immens wichtig für seine persönliche (Weiter-) Entwicklung vom Popmusiker zum Studio-Profi. Besonders lehrreich - und das im positiven Sinne – empfand er dabei die Zusammenarbeit mit (den von ihm hoch geschätzten!) Produzenten bzw. Sound- und Mastering-Engineers
- Peter Schmidt (u.a. Echt)
- Moses Schneider (u.a. Tocotronic)
- Andreas "Boogieman" Herbig (u.a. Deichkind, Udo Lindenberg)
- Tobi Neumann (u.a. Chicks on Speed)
- Mario Thaler (u.a. The Notwist)
- Michael Schwabe (u.a. Wir sind Helden)
- und Gerhard "Anyway" Wölfle (u.a. Donots).
sammelte Alaska Winter als Musiker, Co-Producer und Producer in diversen Top-Studios.
Einige Stationen:
- London / Orinocco, Black Wing
- Reykjavik / Syrland-Studios
- Hamburg / Boogie Park
- Hannover / Horus-Sound-Studio
- Weilheim / Uphon
- Schondorf / Watersedge
- Düsseldorf / Monoposto
- Hilversum (Holland) / Wissellord
holte sich Alaska Winter dann 1998, kurz nach Beendigung seiner (leider nicht besonders glücklich verlaufenen) Musiker-Karriere, als er sich für mehrere Monate in die USA begab. Fasziniert und inspiriert von der New Yorker Musik-und Studio-Szene arbeitete er dort das Konzept für seine Echolotstudios aus.
Nur wenige Wochen nach seiner Rückkehr aus den Staaten erfolgte dann auch schon die Anmietung der Räumlichkeiten für das geplante Studio und zwar im ehemaligen Augsburger Hauptkrankenhaus. Der umfassende Aus- und Umbau dauerte mehrere Monate. Die Eröffnung der Echolotstudios war im Frühjahr 2000, wenn auch noch in einer kleineren und technisch einfacheren Form als heute.
(Siehe auch unter Philosophie!)
betrachtet Alaska Winter als unverzichtbar für einen Studio-Spezialisten. Deshalb arbeitete Alaska (vor allem während seiner Anfangszeit als Studio-Produzent) so oft es ging auch als Live-Mischer. Und das vor allem im legendären Atomic Cafe in München für diverse internationale Bands. Aber auch heute erreichen ihn immer noch Anfragen aus dem Live-Sektor, die er, sofern er Lust und Zeit hat, gerne annimmt.
So ging er 2006 als Tourmischer mit der britischen Pop-Legende Loyd Cole und 2007 mit keinem geringeren als Norman Blake (dem Sänger und Songschreiber der schottischen Kultband Teenage Fanclub), auf ausgedehnte Deutschland Tour. Darüberhinaus ist Alaska nach wie vor auch als Stand-by-Live-Mischer bei Konzerten von Anajo und Lydia Daher an den Reglern.
Ein Blick auf die Referenzliste verdeutlicht wie weitreichend der "Pop-Produzent" Alaska Winter den Begriff "Pop" definiert...
Anajo, Lydia Daher, Leopold Kraus Wellenkapelle, The Montesas, Bananafishbones, Ringsgwandl, HNO, Cheeks, Nova International, Liquid Loop, NTS, Studmen, Celest, Kanmantu, Manuel Klein, Starter, und (im Ernst!) Helge Schneider.
Das sind nur einige der Künstler für die Alaska Winter als Produzent oder Recording-Engineer tätig war.
Man sieht: Er legt Wert auf eine große Bandbreite. Und mit seiner Arbeitsphilosophie schafft er es auch stets, die scheinbar unterschiedlichsten Projekte unter einen Hut zu bringen. So lieferte er die Titelmelodie für einen mehrteiligen Fernsehfilm (mit Götz George), produzierte zusammen mit der Band Liquid Loop den Soundtrack zu Doris Dörie`s Kino-Erfolg “Nackt” (mit Heike Makatsch und Alexandra Maria Lara in den Hauptrollen), nahm mit dem Schriftsteller Franz Dobler ein Hörbuch (mit Gedichten von Jörg Fauser) auf und arbeitet nach wie vor regelmäßig mit den unterschiedlichsten New-Comer-Bands zusammen, auch wenn weit und breit noch kein Label, Verlag etc. zu sehen ist. "Artist Development" nennt er das.
sind natürlich nicht ganz unwichtig für einen Pop-Produzenten. Keine Frage! Aber die Musik muß deshalb nicht zwangsläufig aalglatt produziert daher kommen. Die Band Anajo war z.B. seit ihren ersten Demo-tapes eines von Alaskas Steckenpferden. Hier darf sich der Produzent getrost auch "Entdecker" bezeichnen. Das von ihm produzierte Album "Hallo, wer kennt hier eigentlich wen?" kletterte 2007 auf Anhieb bis auf Platz 52 der Deutschen Albumcharts.
Die Anajo Single "Wenn Du nur wüsstest" war 5 Wochen in den Deutschen Single Charts, chartete auch in Österreich und war sechs Wochen lang die Nummer eins der deutschen Campus-Charts.
Sonstige Chart-Erfolge mit Alaskas Beteiligung als Produzent und Co-Produzent: Bananafishbones (Album "Privat Rainbow" / BMG) und NTS (Single " Ich und du" / Columbia).
werden für ein Musikprojekt heutzutage immer wichtiger. Denn eine gute Produktion alleine reicht längst nicht mehr aus, um auf dem Markt wirklich wahrgenommen zu werden. Natürlich spielen gutes Gespür und große Erfahrung auch in diesem Bereich eine enorm wichtige Rolle. Und so war es nur ein Frage der Zeit, bis Alaska auch abseits vom Mischpult als (Pop-) Macher aktiv wurde. Im Sommer 2002 startete er seine Verlagsedition "Edition La Boum" bei Warner Chappell, die er jedoch schon kurze Zeit später in "Pop und die Welt" umbenennt . Und genau so heißt auch seine (Management-) Agentur, mit der er seit 2006 (wenn auch nur für eine ganz kleine Auswahl an Künstlern) beratend tätig ist.
wird groß geschrieben in den Echolotstudios. Das betrifft die tontechnische, aber vor allem auch die organisatorische Seite des Music-Bizz. Knapp ein Dutzend Praktikanten und Praktikantinnen absolvierten in den Echolotstudios ihr Praktikum. Und einige von ihnen fanden unmittelbar danach den direkten
Einstieg ins Berufsleben.
Im Jahre 2004 stellte Alaska Winter zum ersten mal eine Auszubildende ein. Die Ausbildung zur "Kauffrau für audiovisuelle Medien" dauerte 3 Jahre und endete außerordentlich erfolgreich. Die ehemalige Azubi arbeitet heute in ihrem Traumberuf bei einem renommierten Musik-Verlag in Berlin.
Darüber hinaus stellt sich Alaska hin und wieder auch für Workshops zur Verfügung (u.a. auch in Zusammenarbeit mit dem "John Lennon Talent Award") und er unterstützt seit vielen Jahren intensiv den auch überregional sehr beachteten Popcontest "Band des Jahres" in seiner Heimatstadt Augsburg, wo er auch bei einigen Musik-Groß-Events als Berater tätig war.
oder besser gesagt als Teilzeitgastronom: Mitte der 90er Jahre war er Miterfinder und für mehrere Jahre auch Mitbetreiber der Szene-Bar “Der Pavian” in Augsburg.
